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EVS Blog

Erlebnisse der Freiwilligen Anna in der Slowakei

Veselé Vianoce

23. Dezember, Weihnachten steht unmittelbar vor der Tür (letzte Möglichkeit noch keine rein improvisierten Geschenke zu bekommen ;)). Allerdings ist es nicht mein erstes Weihnachten in der Slowakei, sondern mein erstes Weihnachten in Albanien, wo ich gerade bei meiner Schwester zu Besuch bin. Wie die meisten wissen, macht sie hier auch einen Freiwilligendienst. Aber da ich ja offiziell in der Slowakei bin und es euch vielleicht interessiert, wie deren Weihnachten aussieht (es ist interessant), werde ich nicht so viel davon erzählen, wie das Deutsche Team unzählige Weihnachtsfeiern in Krume organisiert, oder wie wunderschön die Landschaft ist, sondern wie mein Eindruck von Weihnachten in der Slowakei ist, auch wenn ich nicht da bin….

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Víkendovka

Anfang Dezember (tatsächlich können wir nun den November hinter uns lassen) waren wir auf einem Víkendovka, eine Wochenendfreizeit für Jugendliche. Das heißt, wir waren mit einem Teil der Schüler und einigen Leuten dem Jugendkreis in Púchov und einer kleiner Gruppe von Leuten, die hinter Trencin wohnen, in einem Freizeitheim in Lazy pod Makyto. Ich wusste nicht genau, was mich dort erwartete, machte mich aber auf lange Tage mit kurzen Nächten gefasst und ging mit einer großen Vorfreude (und großer Müdigket) auf das Wochenende zu.

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Stretnutie vedúcich mládeží

Zu gut Deutsch: Jugendleiter-Treffen. Mitte November waren wir auf einer Jugendleiterfortbildung. Diese hat im bereits genanntem Velky Slavkov, also nah bei der Hohen Tatra statt gefunden. Weiterlesen „Stretnutie vedúcich mládeží“

Eine Woche anders

Im November war an unserer Schule etwas ganz Tolles, es nennt sich „eine Woche anders“ und ist vielleicht etwas wie eine Projektwoche, nur das die Schüler keine Projekte machen, sondern in den jüngeren Jahrgangsstufen dieses Jahr verschiedene Märchen behandelt haben, und die älteren Jahrgangsstufen den ganzen Tag über nur ein Fach hatten.

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Drei Tage Krakau

Nach einem Monat ist es Zeit sich mal wieder zu melden. Es ist ja nicht so, dass es aus diesem Monat gar nichts zu berichten gibt, sondern eher das Gegenteil: Es gibt viel zu berichten.

So waren Leonie, Jenny und ich zum Beispiel Anfang November in unserem ersten gemeinsamen Urlaub. Wir sind für drei Tage nach Krakau gefahren, einer wunderschönen Stadt im Süden Polens, die uns durch die historischen Geschehnisse wohl bekannt ist. Weiterlesen „Drei Tage Krakau“

Exit Tour

Vor mittlerweile drei Wochen war an einigen Schulen in Púchov die Exit Tour, eine Präventionswoche gegen Alkohol und Drogen. Das heißt, eine Woche lang sind das Team von Exit Tour, die Leute, die während des Programms Seminare gehalten haben, Rokstedy (eine amerikanische Band, die christlichen Hip Hop performt) und jede Menge Freiwillige Helfer an verschiedene Schulen in und um Púchov gegangen, haben eine Bühne aufgebaut, Programm/Seminare vorbereitet und sie dort gehalten. Weiterlesen „Exit Tour“

Sme bol v Velky Slavkov… für einen Sprachkurs?

Und schon ist der erste Monat um, wenn das weiterhin so schnell geht bin ich ja ratzfatz wieder zu Hause 😀

Da allein schon in der ersten Woche so viel passiert ist, könnt ihr euch ja vorstellen, was in den letzten vier Wochen los war, deswegen werde ich nichtalles erzählen….

Letzte Woche waren wir von Sonntag bis Donnerstag bei einem Intensiv-Sprachkurs in Velky Slavkov (das ist bei der hohen Tatra und dort fahren quasi alle Kirchen bei Freizeiten, wie z.B. Konfi-Wochenenden hin). Da waren wir zusammen mit Jenny und zwei anderen deutschen Freiwilligendienstlern, Aron und Joran, die bei der Diakonie ihren Freiwilligendienst machen.

Am Sonntag machten Leonie und ich uns gegen 10 Uhr gemütlich auf den Weg, der Kofferaum gefüllt mit einer Hüpfburg samt Plane, die wir eigentlich in Velky Slavkov hätten lassen sollen, wo wir aber erst später erfahren haben, dass sie dort nicht bleiben kann, und 50 Stühle, die wir in Dolny Kubin ausladen sollten. Dort mussten wir erstmal gut 40 Minuten warten, bis jemand kam um uns aufzumachen, damit wir die Stühle ausladen konnten. Dann ging es ohne weitere Zwischenfälle nach Velky Slavkov, wo wir ein warmes Mittagessen und unseren ersten Slowakisch Unterricht bekamen.

Unsere Lehrerin wohnt im ,,Centrum“ (So heißt das Gebäude, wo wir währendessen wohnten) und war unheimlich motiviert, auch wenn wir noch so müde und fertig waren, ließ sie nicht locker uns wenigstens durch Spiele dazu anzuhalten etwas zu lernen. Am Montag war das extrem anstrengend, aber bis Donnerstag hatte man sich schon echt gut daran gewöhnt und das Gefühl gehabt, dass es definitiv etwas gebracht hat. Klar, perfekt ist unser Slowakisch längst nicht, vielleicht noch nicht mal sonderlich gut, aber wenn andre etwas sagen, verstehe ich oft schon mehr als vorher und ich traue mich auch selber etwas mehr zu sprechen, weil ich meine, dass ich die Sprache etwas besser verstehe.

Natürlich bestand unser Aufenthalt dort nicht nur aus Unterricht. Nach dem Frühstück hatten wir immer ca 3,5 Stunden Unterricht und am abend auch nochmal etwa eine Stunde. Am Nachmittag haben wir dann immer einen Ausflug gemacht, den Janka (von SEM) und Katka (von der Diakonie) vorbereitet haben. Am Montag waren wir bei der Spišský Hrad (dt.: Zipser Burg), die größte Burg in Zentraleuropa, am Dienstag bei štrbské pleso, einem See bei der Hohen Tatra und am Mittwoch in der Belinska Höhle. Alle Ausflüge waren total klasse, einerseits natürlich, weil wir so den Kopf wieder frei vom Unterricht bekommen haben, und andererseits, weil alle drei Orte absolut sehenswert sind.

Am Donnerstag hatten wir am Morgen nur eine Stunde Unterricht und statt eines Ausflug hieß es dann vorerst Abschied zu nehmen. Aber soweit ich weiß, werden wir sowohl die anderen und den Ort bald wieder sehen. Die Slowakei ist ja nicht so groß und wir alle sind noch 10 Monate da. aber vorerst heißt es für uns in den ,,Alltag“ zurück zu kommen und unsere neuen Sprachkenntnisse zu gebrauchen und zu verbessern (Keine Panik, damit werde ich hier nicht experimentieren ;))

Ahojte!

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Total motiviert – auch das schöne Wetter machte die erste Slowakisch Stunde nicht leichter

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Spišský Hrad – ,,Jeder Stein erzählt eine Geschichte“ (Zitat Audioguide)

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Immer diese Touristen…

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štrbské pleso – eine romantische Mischung aus Wasser, Wald und Berge

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Eine Straßenbahn Richtung Hohe Tatra

Eine Woche später…

Die erste Woche ist vorbei und es ist sehr viel passiert. Dennoch werde ich versuchen es kurz zu halten.

Bei meiner Ankunft gab es ein paar Schwierigkeiten aufgrund technischer Probleme meinerseits. Weswegen ich die erste Nacht (von Mitternacht bis vier Uhr) am Bratislaver Bahnhof verbracht habe. Der Rest der Reise verlief dann relativ glücklich, so dass ich gegen 8 Uhr in Puchov angekommen bin. Dort habe ich als erstes meine Mitfreiwillige Leonie kennengelernt.

Am Tag darauf waren wir mit ca 30 Leuten raften, darunter Jenny, eine Freiwillige aus Deutschland, die ihr EVS in Dolny Kubin macht. Wir hatten ziemliches Glück mit dem Wetter, und obwohl Miro meinte, zu Beginn sollten alle versuchen trocken zu bleiben, folgten schon nach kurzer Zeit die ersten Wasserschlachten.

Am selben Abend sind Leonie und ich noch in unsere Wohnung eingezogen. Diese befindet sich direkt in der Schule. Das heißt, wir können wahrscheinlich von allen dort am längsten schlafen. 😀

Am Sonntag sind wir morgens gegen halb 6 aufgestanden, Miro hat uns abgeholt und dann sind wir nach Chmeľov, einem Dorf im Osten der Slowakei gefahren, also im Grunde einmal durch die ganze Slowakei. Unterwegs haben wir noch Jenny und einige Slowaken eingesammelt. In Chmeľov haben wir dann eine Hüpfburg und ein Soccer aufgebeut.

Bereits am Dienstag haben Leonie und ich unseren ersten eigenen Ausflug unternommen, und zwar nach Trenčin. Dort haben wir die Burg und die Altstadt besichtigt.

Gestern und heute waren unsere ersten Unterrichtstage in 5. und 6. Klassen. Wir gestalten die Kommunikationsstunden, die dafür gedacht sind, dass die Schüler üben, Englisch zu sprechen. Ansonsten waren wir gestern noch bei den Pfadfindern in Zarieči, dort haben wir dann tatsächlich nur geguckt und mitgemacht anstatt sofort etwas vorzubereiten. Aber das wird sich in den nächsten Wochen garantiert ändern.

Zatial ahoj 🙂

SAM_7218.JPGMit dem Toyota und einer tollen Truppe durch die (ganze) Slowakei

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Leonie und Anna auf kleiner Fahrt – Trenčin ist mit dem Zug gerade mal eine Stunde entfernt

 

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Der erste ,,Unterricht“ mit Spiel und Spaß

Hallo und Tschüß

Ahojte! Tu je Anna.

Janka und Evka sind nun wieder zurück in der Slowakei. Und weil ich die beiden so vermisse, werde ich ihnen folgen!!!

Na ja, nicht ganz. Es stimmt, ich fahre in ihre Heimat, die Slowakei und ich vermisse die beiden auch (wie vermutlich sehr viele, die die beiden kennen gelernt haben), aber das ist nicht der eigentliche Grund.

Ich mache einen Europäischen Freiwiligendienst in der Slowakei – Für ganze 11 Monate. In der Zeit werde ich diesen Blog hier weiter führen, damit ihr auch ein paar Eindrücke von dem Land und meinen Aufgaben dort bekommt.

Vidime sa!

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Der Contdown läuft – übermorgen geht es los. Das Ticket ist gebucht und die sachen sind (mehr oder weniger) gepackt

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